Bugatti Typ 57 Sports Coach by Graber | 1936

Auktions-Fahrzeug

Beschreibung

Die Fahrzeuge der Baureihe 57 entstanden in den Jahren 1934 bis 1940 unter der Verantwortung des hochbegabten Jean Bugatti, der 1939 bei einer Probefahrt tödlich verunglückte. Bei der Ausführung „Ventoux“ handelt es sich um ein viersitziges Coupé mit zwei Türen, einem der vier ab Werk erhältlichen Grundkarosserie-Entwürfe. Neben dem „Ventoux“ gab es die Ausführungen „Stelvio“ (Cabriolet, 4 Sitze, 2 Türen), „Atalante“ (Coupé, 2 Sitze, 2 Türen) und „Galibier“ (Limousine, 4 Sitze, 4 Türen). Die Karosserien für den Typ 57 wurden überwiegend bei Bugatti in Molsheim, häufig aber auch bei der Karosseriebaufirma Gangloff in Colmar gefertigt. Überdies gab es – wie damals üblich – noch mehr als 20 weitere Karosseriebaufirmen, welche die Fahrgestelle des T 57 mit Sonderkarosserien versahen. Im Oktober 1936 konnte man für 82‘000 Francs einen Ventoux beim Bugattiwerk bestellen. Ein Jahr später waren bereits 103‘500 Francs fällig. Je nach Zählweise (und Autor) wurden in drei Serien zwischen 630 und 830 Exemplare gebaut. Es gab den Type 57, den Type 57 S, den Type 57 C und den Type 57 SC, wobei das «S» für «surbaisse» (kurzer Radstand) und das C für die Ausführung mit Kompressor stand. Der 3,3-Liter-Reihenachtzylinder hatte im Type 57 eine Leistung von 135 PS, im S dann schon 175 PS, als C schliesslich 200 PS. Der hier angebotene Type 57 mit Chassis #57443 ist ein frühes Fahrzeug der zweiten Serie und wurde am 19. September 1936 als «Rolling-Chassis» an den Schweizer Importeur Bucar in Horgen geliefert und anschliessend zum bekannten Karosseriebauer Hermann Graber nach Wichtrach gebracht. Hier bekam der Bugatti auf Wunsch des Erstbesitzers – ein Architekt aus Zürich, welcher die Entwürfe seines Wunschbugatti selbst gezeichnet haben soll – eine zweitürige Sports Coach Karosserie mit der Nummer 350. Soweit bekannt wurden nur drei Bugatti Type 57 mit diesem Aufbau hergestellt, wobei nur noch zwei davon bekannt sind. 1950 wechselte der elegante Bugatti zu einem Ingenieur in Zürich, welcher diesen 1960 mit Motorschaden via einem Händler an den holländischen Bugatti Importeur van Ramshorst verkaufte. Dieser hat den Motor durch ein typengleiches Aggregat ersetzt und mit der ursprünglichen Nummer versehen. Anschliessend wurde der Coach an einen schwedischen Sammler verkauft, welcher ihn im November 1962 an den bekannten Bugatti Sammler Hans Sauerbier zurück nach Holland veräusserte. Dieser liess in den 80er Jahren den Motor überholen und vermutlich zur selben Zeit die Bremsanlage auf ein hydraulisches System späterer Modelle umbauen. 57443 verblieb bis 2008 bei Sauerbier, ging dann nach England und wurde schliesslich 2018 durch einen Schweizer Liebhaber erworben. Nach dem Import wurde der Bugatti aufwändig in der aktuellen Farbkombination blau und schwarz neu lackiert. Die Innenausstattung wurde unter Erhaltung möglichst vieler Teile des originalen Leders aufgearbeitet. Die Mechanik wurde kontrolliert und die Bremsen wurden revidiert. 2020 wechselte der Type 57 zum Einlieferer und befindet sich in sehr gutem Zustand. Das einmalige Fahrzeug wird mit der letzten MFK als Veteranenfahrzeug im September 2020 an einen neuen Liebhaber übergeben.

Fahrzeugdetails

Marke Bugatti
Modell Typ 57
Karosserieform Coupé
1. Verkehrsetzung Januar 1936
Letzte MFK September 2020
Farbe Blau, Schwarz
Innenfarbe Braun
Innenmaterial Leder
Tachostand abgelesen 16'500
Leistung KW / PS 100 / 136
Hubraum 3257
Zylinder 8
Treibstoff Benzin
Antrieb Heck
Getriebe Manuell
Türen 2
Plätze 4

Ausstattung

Veteranenzulassung

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